Edelsteine - Perlen - Material

Edelsteine - Perlen - Material

 

Edelsteine

Smaragd

Smaragd

Der Smaragd besteht hauptsächlich aus Beryllium, erhält seine grüne Farbe aber aus Anteilen von Chrom und Vanadium. Je mehr Chrom und Vanadium enthalten sind, desto intensiver ist seine grüne Farbe. Allerdings verliert der Stein an Glanz, wenn der Chromanteil zu groß wird. Die Qualität wird über den Anteil an Chrom definiert, damit eine optimale Farbe und ein perfekter Glanz garantiert wird. Natürlich spielen auch hier, wie bei allen anderen Edelsteinen, die Einschlüsse einen Faktor. Die meisten Smaragde und auch die qualitativ hochwertigsten kommen aus Brasilien und Kolumbien.

Saphir

Saphir

Der Saphir existiert von farblos bis blau über gelb und rosa. Der blaue Saphir ist der meist gefragteste. Der Saphir gehört zu der Mineralfamilie Korund. Der Saphir wird in vielen Regionen der Welt (Sri Lanka, Thailand, Australien, China, Indien, Nigeria, Kenya, Tanzania, USA) gewonnen. Die edelsten Saphire kommen aus Kaschmir und Birma.

 

Rubin

Auch der Rubin gehört zur Mineralfamilie Korund. Der Rubin erhält seine rote Farbe durch Chromionen die in der Aluminumoxidstruktur einige Aluminiumionen ersetzen. Die Intensität kann von hellem rosa bis tiefrot gehen. Ein rosafarbener Rubin wird aber noch Saphir genannt. Die meisten Rubine kommen aus Ceylon, Tanzania, Indien, Kolumbien Brasilien und Thailand. Die edelsten Rubine kommen aus Birma.
 

 

Blauer Topas

Blauer Topas

Der Topas existiert in verschiedensten Farben wie gelb, orange, rot aber auch weiß. Der weiße Topas sieht dem Diamanten sehr ähnlich. Der berühmte "Diamant von Braganza" (1640 Karat) wurde in die portugiesische Krone eingebaut. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen weißen Topas handelt. Ein Topas ist nicht so hart wie ein Diamant. Dadurch ist es sehr schwer mit diesem Stein zu arbeiten. Die größten Abbaugebiete befinden sich in Brasilien.
 

Amethyst

Amethyst

Der Amethyst ist eine Variante des Quarz und seine Farbe variiert von lila bis violett. Die violette Farbe kommt von der Anwesenheit des Eisen-III-Ions in seiner chemischen Struktur. Je mehr Eisen enthalten ist um so intensiver wird sein Farbe. Eine kuriose Eigenschaft des Amethyst ist, dass seine Farbe von der Temperatur abhängt. Zwischen 400°C und 480°C wird der Amethyst farblos und ab 500°C wird er gelb. Amethysten werden an verschiedensten Stellen auf der Welt abgebaut. Aus Sri Lanka kommen die hochqualitativen.
 

Citrin

Citrin

Auch der Citrin ist eine Variante des Quarz. Seine Farbe variiert von gelb zu orange in Abhängigkeit von seinem Eisenoxidanteil. Natürliche Citrine sind sehr rar und deshalb werden in der Schmuckindustrie hauptsächlich Amethysten verwendet die auf über 500°C erhitzt werden und ihre violette Farbe verlieren.

 

Zirkonium

Ein Zirkonium besteht aus Zirkoniumoxid und wird synthetisch hergestellt. Er wird oft als künstlicher Diamant deklariert und in der Schmuckindustrie als preisgünstiger Diamantersatz benutzt. Um einen Zirkonium von einem Diamanten zu unterscheiden gibt es mehrere Möglichkeiten. Die am häufigsten genutzte ist eine Leitfähigkeitsmessung. Für zu Hause gibt es zwei sehr einfache Tests. Der Stein wird in ein Glas voll Wasser gelegt. Wenn es sich um einen Diamanten handelt, kann man immer noch seinen Glanz sehen, während ein Zirkonium im Wasser verloren geht und man Ihn nur schwer erkennen kann. Eine weitere Methode ist einen schwarzen Punkt auf einem weißen Blatt Papier durch den Stein zu beobachten. Wenn es sich um einen Diamanten handelt kann man den schwarzen Punkt klar sehen, während bei einem Zirkonium mehrere schwarze Punkte erscheinen bzw. der schwarze Punkt unscharf wird.

 

Perlen

Australische Perle

Eine Perle entsteht durch Einbringen eines Partikels in einer Muschel. Um sich gegen diesen Partikel zu verteidigen stößt die Muschel ein Sekret namens Perlmutt aus der den Partikel umschließt und damit isoliert.

Alle Perlen entstehen durch diesen natürlichen Prozess. Es wird trotzdem zwischen natürlichen und kultivierten Perlen unterschieden. Bei natürlichen Perlen findet das Einbringen des Partikels durch Zufall statt. Kultivierte Perlen entstehen durch eine Impfung der Muscheln durch das Einbringen eines Partikel durch den Menschen. In beiden Fällen stellt die Muschel die Perle, durch die Perlmutt Absonderung, her. Die Bildung einer Perle dauert zwischen 6 Monaten und 9 Jahren. 95% der kommerziellen Perlen sind kultivierte Perlen.

Es gibt unterschiedliche Herstellungsregionen.

Südseeperle (australische Perle)

Australische Perlen (auch weiße Südseeperle genannt) gehören zu den wertvollsten und seltensten Perlen. Sie werden im Norden Australiens, Indonesien und den Philippinen hergestellt. Die Herstellung einer Perle dauert um die 9 Jahre.
Weitere hochwertige Perlen sind die sogenannten Tahiti Perlen. Auch Ayoka Perlen, werden in Asien kultiviert und zählen zu hochwertigen Perlen.

Süßwasserperle (chinesische Perle)

Süßwasserperlen kommen aus China, Japan und den USA. Der Prozess der Perlenbildung wird hier durch einen kleinen Schnitt im Gewebe vorgenommen, in den ein Gewebeteilchen einer anderen Muschel eingesetzt wird. Dies ermöglicht eine große industrielle Herstellung was wiederum einen Einfluss auf den Preis hat. Süßwasserperlen sind selten rund.

Bei Brillation haben Sie die Wahl zwischen australischen Südseeperlen und chinesischen Süßwasserperlen.
 

 

Material

Gold

Gold ist eines der teuersten Edelmetalle. Reines Gold hat einen charakteristischen gelben Glanz und ist ein weiches Material. Daher kann reines Gold in der Schmuckverarbeitung nicht eingesetzt werden. Damit das reine Gold härter wird, wird es mit anderen Edelmetallen gemischt. Für den Wert des Schmuckstückes ist der Goldanteil entscheidend. Es gibt zwei Möglichkeiten die Reinheit von Gold anzugeben. Historisch wird dies in Karat getan. Bei Gold wir Karat als Größe für die Reinheit genutzt und nicht wie bei Edelsteinen als Gewichtseinheit. Um eine Unterscheidung zu garantierten wird Feingehaltsangabe "Karat" mit "kt" im Gegensatz zu dem Karat (200mg) das mit "ct" abgekürzt wird. 24 Karat entsprechen purem Gold (Feingold). Mit dem metrischen System ist man dazu übergegangen den Goldanteil in Promille-Angaben aus zu drücken. 750 Gold bedeutet, dass das Metall con 1000 Gewichtseinheiten 750 Anteile reines Gold enthalten. Das entsprechen 18 Karat. Dies ist die reinste Form die in Schmuckstücken in der westlichen Welt verwendet werden. Im östlichen Mittelmeerraum findet man Schmuck auch mit einer Reinheit von 916,6 Anteilen bzw 22 Karat. Allerdings ist dieses Gold relativ weich und schwierig für die Verarbeitung mit Edelsteinen.
Umso höher der Edelmetallanteil und damit geringer der Goldanteil, umso günstiger wird das Schmuckstück. Deshalb werden auch Schmuckstücke mit 585 Gold (14 Karat) und 375 Gold (9 Karat) bzw 333 Gold (8 Karat) hergestellt, die preislich günstiger sind.
Bei Brillation stellen wir Schmuckstücke ausschließlich in 750er Gold her.
 

Gelbgold 750

Um das reine Feingold steifer und brauchbar für die Schmuckherstellung zu machen wird Kupfer und Silber hinzugemischt. Alle drei Metalle kommen auch natürlich miteinander vor. Es handelt sich dabei um die klassische Goldlegierung. Da bei Brillation 750 Gold verwendet wird kann eine intensive, satte gelbe Farbe garantiert werden. Bei niedrigeren Goldanteilen verliert die Legierung rasch an Farbintensität.
 

Weißgold 750

Um das natürliche gelbe Gold weiß erscheinen zu lassen werden Silber und Palladium beigegeben. Anschließend wird das Schmuckstück mit Rhodium, einem Platin-Nebenmetall, überzogen. Dies bewirkt eine Farbverbesserung sowie eine verbesserte Kratzfestigkeit.
Bei Brillation wird ausschließlich dieses beschriebene Weißgold verendet. Es gibt allerdings noch einige weitere Möglichkeiten Gold mit anderen Metallen zu mischen um so Weißgold zu erhalten.

Neben Palladium und Silber wird häufig auch Nickel verwendet. Nickel kann aber allergische Reaktionen hervorrufen. Daher sollten Allergiker beim Kauf von Weißgoldschmuck immer nachfragen mit welchen Metallen das Weißgold gemischt wurde.
Brillation verwendet daher ausschließlich nickelfreies Weißgold 750 das Palladium und Silber enthält.

Sterlingsilber 925

Silber zähl wie Gold zu den Edelmetallen. Das elegante Silber gehört genauso wie Gold zu den begehrtesten Materialien in der Schmuckverarbeitung. Das funkelne, weiße Metall kann sowohl Abends als auch Tags über getragen werden und ist damit ein äußerst beliebter Alltagsschmuck. Sterlingsilber ist weit aus günstiger als Weißgold oder Platin. Sterlingsilber 925 besteht aus 92,5% reinem Silber und 7,5% Kupfer. Selbstverständlich ist das Sterlingsilber bei Brillation Nickel frei und damit auch für Allergiker empfehlenswert. Jedes Silberschmuckstück wird bei Brillation zusätzlich veredelt. Dazu wird eine dünne Schicht Rhodium auf das Material aufgetragen (rhodiniert). Dies verleiht dem Metall seinen weichen, matten Glanz und dient ebenfalls als Anlaufschutz. Sterlingsilber von Brillation ist dadurch enorm pflegeleicht und durch leichtes Polieren mit einem weichen Tuch zu neuem Glanz verleitet werden. Durch ein häufiges Tragen bleibt Silberschmuck am längsten glänzend.